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Falcons 2 verlieren gegen Krefeld Ravens und zahlen hohen Preis

Köln, 13. September

Am vergangenen Sonntag fand das erste Platzierungsspiel der „Gruppe Gold“ der NRW Ligen statt. Die Sieger ihrer Staffeln treten hier jeweils nochmals gegeneinander an. Zu Gast auf der Ostkampfbahn war der Sieger der Staffel West, die Krefeld Ravens.

Die Falcons gewannen den Cointoss und schickten, wie die ganze Saison zuvor, ihre Offense zuerst auf das Feld. Und die tat das, was sie das ganze Jahr über schon tat. Nach mehreren guten Pässen von Spielmacher Endrit Juchem und ebenso guten Läufen von Runningback Kyle Cassani war es letztendlich auch Cassani, der den guten Block des rechten Tackles Jan Dölling ausnutze und den Ball über kurze Distanz in die Krefelder Endzone lief. Der Extrapunkt von Kicker Eike Wollf war ebenfalls gut und so stand es schnell 7:0 für die Hausherren. Allerdings zeigten die Ravens jetzt, dass sie der erwartet harte Gegner waren. Nach dem Kickoff-Return war es der routinierte Quarterback Andreas Trebski, der die Gäste mit drei Pässen über das ganze Feld brachte und so stand es direkt im Gegenzug 7:7.

Im Anschluss konnten beide Defenses ihren Gegner jeweils zu Punts zwingen, ehe es wieder die Offense der Falcons war, die den Ball gut über das Feld bewegte. Runningback Cassani machte gute Meter am Boden und Juchem konnte immer wieder gute Akzente im Passspiel setzen. Als dann Wideout Valentin Rödiger einen Pass an die Krefelder Ein-Yard-Linie brachte, roch es erneut nach Punkten für die Gastgeber. Allerdings waren die Falcons hier nicht in der Lage, den Ball in vier Versuchen über die Goalline zu bringen und so musste man der starken Krefelder Defense den Ball überlassen. Allerdings, Glück im Unglück. Der anschließende Shotgun-Snap konnte von Quarterback Trebski nicht unter Kontrolle gebracht werden, Defense-End Tim Lange recoverte den Ball und die Schiedsrichter zeigten Touchdown für die Falcons. 14:7 für die Domstädter. Krefeld zog jedoch im direkten Gegenzug nach auf 14:14.

Nach einem missglückten Fieldgoal-Versuch musste der Angriff der Kölner allerdings im nächsten Drive wieder ohne Punkte den Platz verlassen und die Krefelder machten es im Gegenzug besser. Nach gutem Pass- und Laufspiel war es ein Screen-Pass von Trebski, der die Gäste aus Krefeld erstmals in Führung brachte. 14:20 aus Sicht der Kölner.  Diese zeigten allerdings Moral und konnten durch Wolff vor der Halbzeit durch ein Fieldgoal nochmals auf 17:20 verkürzen – leider die letzten Punkte der Falcons an diesem Tag.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das Spiel deutlich zerfahrener als in der ersten und war vor allem durch viele Strafen auf beiden Seiten und vielen Verletzungen geprägt. Am schockierensten wohl die des Kölner Linebackers Kevin Bohsem am Nacken. „Auch wenn wir jetzt sicher etwas langsamer sind, als die Jungs in der NFL, so hatten sicherlich viele das Bild des Steelers Spielers Ryan Shezier vor Augen“, so Headcoach Jungmann, „Gott sei dank blieb Kevin ein solches Schicksal erspart, ihm geht es den Umständen entsprechend gut.“

Aber auch sonst verloren die Falcons den Faden. Die Offense bewegte zwar den Ball, konnte diesen aber im entscheidenden Moment nicht ins Ziel bringen. Krefeld spielte das ganz routinierter mit einer guten Mischung aus Lauf und Pass herunter, scorten noch zweimal und so stand es am Ende 17:33.

„Hier hat heute das Team verdient gewonnen, das weniger Fehler gemacht hat. Und das waren die Krefelder“, resümiert Jungmann, „auch die Höhe des Endstandes geht in Ordnung. Wir haben viele kleine Fehler gemacht, die am Ende zu diesem Spielstand geführt haben. Es ist nicht so, dass wir hier chancenlos waren, aber am Ende hat sich die Erfahrung der Krefelder bezahlt gemacht und die Tatsache, dass die Gäste einfach einen Ticken konsequenter waren als wir. Uns ist es nicht gelungen, den Drive aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und in Zählbares umzuwandeln.“
Am 22.9. müssen die Falcons nach Herne zu den Black Barons. Auch die Jungs aus dem Pott haben ihre Staffel verlustpunktfrei gewonnen und sind sicherlich ebenso motiviert, wie die Kölner. Auch hier erwarten die Coaches der Kölner ein hartes Spiel. „Ruhrpott Football hat eben seinen ganz eigenen Charme“, so Jungmann augenzwinkernd.

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